Mittwoch, 4. April 2007
...FXRD,....die tun was!
....mal kurz aus wichtigem Anlass die Blogpause unterbrechen!

Vorgeschichte:Mein Schwager findet ein Auto, macht eine Probefahrt und ist entschlossen das Auto zu kaufen. Er ruft dann meine Frau an, das Sie mit Ihm die Verkaufsverhandlungen führt.

Was dann passiert ist, habe ich heute per Mail an die Geschäftsleitung des Autohauses geschickt:



Sehr geehrte Herren XXX und XXX

Zunächst einmal möchte ich Ihnen gratulieren dass sich Ihr Autohaus sich vor Kunden nicht mehr retten kann.

Wahrscheinlich haben Sie es auch nicht mehr nötig Ihre potentiellen Kunden höflich und nach den Regeln des normalen Anstandes zu behandeln.

Warum ich Ihnen das schreibe?

Zunächst einmal habe ich beim Blick auf Ihre Website feststellen können das XXX und ich auf der XXX Schule in XXX waren.

Deshalb möchte ich Ihnen mal ein besonderes Einkaufserlebnis schildern das sich heute zugetragen hat.

Mein Schwager hat bei Ihnen einen Ford Focus Jahreswagen für 13.900 Euro entdeckt. Ein ziemlich preisgünstiges Angebot wie er dachte.

Er hat dann eine Probefahrt gemacht, und festgestellt, das die Frontscheibe sehr locker sitzt. Ihm wurde dann von Ihren Verkäufer Herrn Verkäufer1 zugesagt das der Schaden selbstverständlich sofort behoben wird und auch die Kratzer und Dellen am Fahrzeug ausgebessert werden.

Nach dieser Probefahrt hat er dann seine Schwester ( meine Ehefrau) angerufen damit Sie sich mit Ihm zusammen den Wagen ansieht und bei den Verkaufsverhandlungen dabei ist.

Der Vertrag lag bereits unterschriftsreif auf dem Tisch, es wurde nur noch gewartet bis der Personalausweis kommt.

Ihr Verkäufer1 hatte mit meinem Schwager bereits eine Gewährleistungsverlängerung in Höhe von 200 Euro vereinbart (Verlängerung bis 2009)

Meine Frau fragte dann nach, ob denn nicht sowieso eine Gewährleistung von einem Jahr gesetzlich vorgeschrieben ist.

Bevor jedoch Hr.Verkäufer1 diese Frage beantworten konnte kam vom Nebentisch der Herr Verkäufer2 herüber und forderte ihn auf

Zitat Anfang

„Brich das Geschäft ab, mit denen kann man kein Geschäft machen“

Zitat Ende

Daraufhin hat Hr.Verkäufer1 den vorhandenen Vertrag zerrissen und in den Mülleimer geworfen. Sich dann erst mal eine Zigarette angezündet……..

Meine Frau hat dann nachgefragt ob er dieses Benehmen in Ordnung findet, worauf er antwortete „ Sie sind mir zu genau!“

Antwort meiner Frau: „Sie möchten verkaufen wir möchten kaufen, läuft das bei Ihnen immer so ab?“

Antwort Hr. Verkäufer2 (!) : „Wir müssen nichts verkaufen, sie müssen nichts kaufen, nehmen Sie Ihren Freund und gehen Sie“

Meine Frau verließ daraufhin den Verkaufsraum, mein Schwager dann etwas später……….

Bei einer solchen Reaktion eines Verkäufers bei der Frage nach der gesetzlichen Gewährleistung beim Gebrauchtwagenkauf gehe ich als Kunde davon aus, das hier etwas faul ist………… ( oder gelten bei Ford andere Vorschriften?)

Das ist leider in Paradebeispiel wie man auf Dauer einen Ruf ruiniert und mit Sicherheit keine Werbung für Ihr Autohaus.

Mein Schwager hat sich übrigens am selben Tag nachmittags bei Renault XXX einen Laguna für 15.000 Euro gekauft.

Der Verkäufer bei Renault konnte die Fragen zu Gewährleistung und Garantie sogar beantworten. Und blieb dabei höflich und zuvorkommend. Also so wie man als Kunde gerne behandelt werden will.

Gerne kann ich den Kaufvertrag mit Renault zufaxen damit Sie das nachvollziehen können.

Genau wegen dieses Verhaltens und Auftretens Ihrer Verkäufer hat XXXX XXXXXX einen ziemlich schlechten Ruf in XXX.

Vielleicht sollten Sie Ihren Verkäufern, die ja Ihrer Firma repräsentieren, mal einen Kurs im Umgang mit Kunden und die Grundzüge einer normalen Kommunikation erläutern.

Ein solches Auftreten wäre beispielsweise bei einem Audi Autohaus undenkbar. Aber wie bereits eingangs erwähnt geht es Ihren Autohaus ja besonders gut
und Sie müssen ja nicht um Kunden kämpfen wie andere Autohäuser in XXX.

Ich wünsche Ihnen noch ein gutes und erfolgreiches Geschäft und verbleibe


Mit freundlichen Grüßen

ENDE MAIL

Wenn ich nicht gesehen hätte das einer der Geschäftsführer ein ehemaliger Schulkamerad ist, hätte gar nicht hingeschrieben. Vielleicht wird er ja so erst mal auf das Verhalten der Verkäufer aufmerksam.
Mein Schwager hat sich dann wirklich noch am selben Tag ca. 1 km entfernt ein Auto gekauft. Übrigens ohne Probefahrt, rein auf die Empfehlung des Verkäufers.

Das beschriebene Autohaus ist keine kleine Klitsche sondern hat noch 2 andere Niederlassungen.

Ein Bekannter von mir hatte mich sogar vor 1 Jahr noch ausdrücklich vor dem Auftreten und Benehmen von Verkäufer2 gewarnt und sich später auch bein einem andern Autohaus der gleichen Marke ein neues Auto gekauft.

Soviel zum Thema Wie behandle ich meine Kunden so daß Sie mich nicht mehr belästigen........

... comment